Nachhaltig erfolgreich in Immobilien investieren.

Hohe Nachfrage, knappes Angebot: Die Investition in Immobilien boomt - vor allem aufgrund des niedrigen Zinsniveaus. Aber worauf sollten Kaufinteressenten achten? Wir verraten Ihnen einige Trends, anhand derer Sie sich orientieren können und machen auf aktuelle Entwicklungen aufmerksam, die Sie bei der Immobilienfinanzierung beachten sollten.

Trend 1: Wohnen in der Stadt

Grundsätzlich gibt es einen Trend zurück zum Wohnen in der Stadt.

Dennoch ergibt sich hierbei in der bundesweiten Betrachtung ein unterschiedliches Bild. Während in einigen Regionen aufgrund einer sinkenden Bevölkerungsentwicklung Entspannung auf dem Wohnungsmarkt eintritt, wird einer Studie der Prognos AG zufolge im Jahr 2030 in 48 % der Kommunen und Städte ein angespannter Wohnungsmarkt herrschen, im Jahr 2045 immerhin noch in 35 %.

Der Studie nach gehört die Region Oldenburg zu den fünf Regionen in Deutschland, in denen die Zahl der Haushalte bis zum Jahr 2045 am stärksten wachsen wird (+32 %). Auch in Bremen und den Kommunen im direkten Speckgürtel steigt die Zahl der Haushalte signifikant.

Insgesamt ist die Lage einer Immobilien das A und O. Dabei gilt es, auf die nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung einer Stadt zu blicken:

  • Wie entwickelt sich die Einwohnerzahl auf lange Sicht?
  • Wie hoch ist die Kaufkraft am Standort?
  • Wie attraktiv ist das Angebot an Arbeitsplätzen, medizinischer Versorgung, Freizeitangeboten und kulturellen Einrichtungen?

All diese Faktoren beeinflussen die Qualität eines Wohnortes und damit auch die Nachfrage an Wohnraum und die nachhaltige Vermietbarkeit Ihrer Immobilie.

Trend 2: Kleinere und barrierefreie Wohneinheiten

Ein- und Zweipersonenhaushalte werden weiter zunehmen.

Daher empfehlen wir unseren Kunden grundsätzlich den Erwerb von 2- und 3-Zimmer-Wohnungen, insbesondere in der Größenordnung zwischen 40 und 75 Quadratmetern; bedingt auch bis zu ca. 100 Quadratmetern.

Auch die Veränderung in der Altersstruktur der Bevölkerung ist bei der Investition zu berücksichtigen. Die Bertelsmann Stiftung geht davon aus, dass die Zahl der über 65-jährigen Personen in Bremen von 2012 bis 2030 um ca. 12% zunimmt. Die Zahl der über 80-Jährigen steigt um gut 40 %. Noch deutlicher fallen die Zahlen für die Stadt Oldenburg aus. Hier steigt die Zahl der über 65-Jährigen im gleichen Zeitraum um ca. 36 %, die Zahl der über 80-Jährigen um über 55 %! Barrierefreiheit spielt angesichts dieser Zahlen eine zunehmend bedeutende Rolle.

Trend 3: Qualität und Energieeffizienz

Unser Tipp: Setzen Sie auf wertige, langlebige Materialien.

Im Laufe des Lebenszyklus' einer Immobilie sind die aufzuwendenden Kosten für die Modernisierung und Instandhaltung nicht unerheblich. Qualität wird von Mietern mehr denn je erwartet. Außerdem erzielen Sie damit bei der Vermietung nicht nur stabile Einnahmen, sondern auch langfristig niedrigere Bewirtschaftungskosten.

Gleiches gilt für die Energieeffizienz. Gerade in Anbetracht steigender Rohstoffkosten und gesetzlicher Anforderungen an die Verbrauchs- und Dämmwerte einer Immobilie lohnt es sich, in innovative Energiekonzepte zu investieren. Mieter kalkulieren stets das Gesamtbudget und achten nicht nur auf den bloßen Kaltmietpreis.

Trend 4: Günstige Finanzierungen

Ein weiterer positiver Effekt: Energetisch effiziente Baukonzepte werden über besonders zinsgünstige Kreditmittel gefördert.

So hat die KfW-Bank zum 1. April 2016 das maximal geförderte Kreditvolumen von 50.000 auf 100.000 Euro pro Wohneinheit verdoppelt. Bei Sollzinsbindungen im Bereich von 10 und 20 Jahren können Selbstnutzer wie Kapitalanleger äußerst günstige Zinsen und Tilgungszuschüsse von bis zu 15.000 Euro pro Wohneinheit in Anspruch nehmen.

Die Förderkredite sind nicht auf den Erwerb einer einzelnen Wohnung limitiert, sondern können für beliebig viele Wohneinheiten in Anspruch genommen werden. Die Rendite – insbesondere bei den gefragten kleinteiligen Wohnungen – kann hier signifikant gesteigert werden, da der Eigenkapitaleinsatz pro Wohnung überschaubar bleibt.

Für eine eingehende Beratung sprechen Sie uns gerne an.